Hochbeet anlegen: die richtigen Schichten
Das Geheimnis eines ertragreichen Hochbeets liegt im Inneren. Beim langsamen Verrotten der unteren Schichten entstehen Wärme und Nährstoffe – die Pflanzen starten dadurch zwei bis drei Wochen früher in die Saison und wachsen kräftiger. Rückenschonend ist es obendrein.
Die Schichten von unten nach oben
- Wühlmausgitter auf den Boden legen und an den Wänden hochziehen
- 30 cm grober Strauchschnitt und Äste
- 20 cm Laub, umgedrehte Rasensoden oder Stroh
- 20 cm halbreifer Kompost oder Mist
- 20–30 cm hochwertige Pflanzerde
Für die oberste Schicht eignet sich eine torffreie Erde wie die Bio-Kräuter- und Gemüseerde. Die Füllung sackt im ersten Jahr um 10–20 cm ab und wird jedes Frühjahr mit Kompost und Erde aufgefüllt.
Wie viel Material wird gebraucht?
| Hochbeet | Volumen | Pflanzerde | Kompost |
|---|---|---|---|
| 100 × 50 × 80 cm | 400 l | 100–150 l | 100 l |
| 150 × 80 × 80 cm | 960 l | 240–360 l | 240 l |
| 200 × 100 × 80 cm | 1.600 l | 400–600 l | 400 l |
Bepflanzung im ersten Jahr
Frisch befüllt enthält das Hochbeet sehr viele Nährstoffe. Ideal sind jetzt Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini, Kohl und Kürbis. Salat und Spinat würden in dieser Phase Nitrat einlagern und gehören erst ab dem zweiten oder dritten Jahr dazu.
| Jahr | Nährstoffe | Geeignete Pflanzen |
|---|---|---|
| 1 | sehr hoch | Tomate, Zucchini, Kohl, Kürbis |
| 2 | hoch | Möhre, Lauch, Zwiebel, Mangold |
| 3 | mittel | Salat, Spinat, Bohnen, Radieschen |
| 4 | gering | Kräuter, Erbsen – danach neu befüllen |
Kräuter wie Thymian und Schnittlauch finden am Rand Platz – dort ist es trockener, und sie halten mit ihrem Duft manche Schädlinge fern.
Wer nicht selbst planen möchte, findet unter den Beet-Sets fertige Kombinationen mit Pflanzplan.




